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Der Smaragd gehört schon seit fast 3000 Jahren zu den wertvollsten
Edelsteinen der Erde. Die Anfänge des Smaragd-Abbaus finden sich
hierbei im antiken Ägypten, dessen Minen viele Jahrhunderte lang
halb Europa mit dem edlen Stein versorgten.
Smaragde sind beim Abbau meist nicht größer als eine Murmel und
haben eine grünlich schimmernde Farbe. Die weltweit größten
Vorkommen des Gesteins finden sich in Brasilien, Kolumbien und im
Uralgebirge. In Europa kommt es lediglich in Österreich und in
Norwegen zu gelegentlichen Funden.
Smaragde finden seit jeher ihre Verwendung in der Schmuckindustrie
wo besonders die brasilianischen Steine aufgrund ihrer kräftigen
Farbe überzeugen können. Erst wenn der Stein geschliffen und poliert
wurde entfaltet er seine volle Schönheit.
Smaragde sind überaus wertvoll und ein besonders schöner Stein kann
im Preis schnell an einen
Diamanten heranreichen oder diesen
sogar übersteigen.
Für die Länder in denen Smaragde gefördert werden ist der Abbau des
Gesteins eine enorme Einnahmequelle. Leider gehen aber viele Devisen
durch den illegalen Handel mit den Steinen verloren. In den letzten
Jahren hat diese Tendenz immer stärker zugenommen und es gelangen
heute schon mehr Steine auf illegalem Wege aus den betreffenden
Ländern heraus wie auf legalem.
Auch wenn es nicht so leicht ist die schimmernde Farbe eines echten
Smaragden zu fälschen gibt es immer wieder Fälscher die genau das
versuchen. Oft werden hierfür Kunstharze oder bestimmte Klebestoffe
verwendet die evtl. auch eingefärbt worden sind und so den
grünlichen Schimmer der Steine imitieren. Auch finden sich in den
Juweliergeschäften oftmals solche gefälschten, oder aber auch nur
gestreckte (künstlich und echt gemischt) Steine, was aber natürlich
dem Kunden auch gesagt wird.
Auch wenn Smaragde in der Regel sehr klein sind kommt es mitunter zu
spektakulären Funden. So hat der größte Smaragd, der jemals auf der
Erde gefunden wurde, eine Größe von 16.300 Karat. Das Prachtstück
befindet sich zur Zeit im Museum Topkapi Serail in Istanbul
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