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Edelsteine gehören zu den schönsten Vorkommnissen
der Natur. Kein Edelstein ist wie der andere. Edelsteine sind
Mineralien, die im allgemeinen als schön empfunden und geschätzt
werden. Edelsteine zeichnen sich durch Härte, Farbe und Glanz aus.
Ihre häufigste Verwendung finden Edelsteine als Schmuck. Als
Mineralien und/oder Edelsteine definiert werden vorkommende
Feststoffe mit einem gleichförmigen Aufbau auf mikroskopischer Ebene
und einer einheitlichen chemischen Zusammensetzung.
Die meisten Mineralien sind Kristalle, sprich kristallin. Der
Begriff Kristall und/oder kristallin stammt aus dem griechischen. Im
antiken Griechenland wurden im Bergbau Quarz-Kristalle entdeckt, die
für Eis gehalten wurden.
Edelsteine sind wertvolle Kostbarkeiten für die auch oft der Begriff
Geschmeide verwendet wird. Eine weitere für am Körper getragene
Schmuckstücke verwendete Bezeichnung ist Pretiosen oder auch
Preziosen. Der Begriff Preziosen stammt aus dem lateinischen und
steht für Kostbarkeiten, Geschmeide und Edelsteine.
Zu den beliebten Schmucksteinen werden Edel- und Halbedelsteine
gezählt. Die Edelsteine zeichnen sich durch große mechanische
Widerstandsfähigkeit aus. Meistens werden Edelsteine zu einer
Kristallform geschliffen. Durch diesen Schliff wird die
Lichtreflexion und der Glanz des Edelsteines erhöht. Werden
Diamanten im Brillantschliff geschliffen spricht man von Brillanten.
Geschliffene Edelsteine werden aber auch als Juwelen bezeichnet.
Bekannte und verbreitete Edelsteine sind der Diamant, der Rubin, der
Saphir und der Smaragd.
Der Preis der Edelsteine hängt von der Größe und dem damit
verbundenem Gewicht ab. Die gesetzliche Einheit bei der Angabe der
Masse von Edelsteinen ist das metrische Karat. Das metrische Karat
hat kein anerkanntes und einheitliches vereinbartes Einheitenzeichen.
Allgemein üblich ist das Zeichen Kt. Als Umrechnungsformel gilt 1
metrisches Karat = 0,2g.
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