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Tipps:

 

Als Edelsteine bezeichnet man besonders schöne und seltene Minerale. Welche Minerale jedoch genau dazuzählen ist vom jeweiligen Kulturkreis abhängig - je nach dem wie hoch das Vorkommen in bestimmten Gebieten ist oder welche Vorstellungen von Schönheit und Mode gerade gelten. In Westeuropa schätzt man vor allem den roten Rubin, den ozeanblauen Saphir und den tiefgrünen Smaragd und natürlich den Diamanten. Um die edlen Steine auch voll zur Geltung zu bringen benutzt man heute gerne den Brilliant- oder auch den Baguette- oder Cabochon-Schliff, um Lichtbrechung und Glanz zu maximieren.
Neben den Edelsteinen kennt man noch die Halbedelsteine, die tendenziell eine geringere Härte und höhere Opakheit aufweisen. Diese Bezeichnung gilt heute jedoch als veraltet und wird nur noch umgangssprachlich verwendet. Im Allgemeinen findet keine Unterscheidung mehr statt zwischen Edelsteinen und Halbedelsteinen. Dennoch haben sich einige Minerale den "Beinamen" Halbedelstein noch erhalten: Dazu zählen etwa der zart bis dunkel violette Amethyst, der genau wie Onyx und Achat eine Variation des Quarz darstellt, oder der edle Lapislazuli, dessen Name schlicht den lateinischen Begriff für einen blauen Stein bezeichnet.

Bekannt sind auch der Obsidian sowie der Schneeflocken-Obsidian mit seinen weißen Flecken aus vulkanischem Gesteinsglas, und der Jaspis, welcher auch Hornstein genannt wird. Malachit Alexandrit, Amethyst, Beryll, Granate, Lapislazuli, Malachit, Quarz, Topas, Türkis, Zirkon, Hämatit, Pyrit, Tigerauge und Rosenquarz in Schmucksteinqualität gezählt.
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